Stevinho Gametest

17.01
2010

Avatar – Das Spiel: Ubisoft äußert sich

Während der Film Avatar – Aufbruch nach Pandora schon längst die eine Milliarde US-Dollar Umsatz durchbrochen hat, verkauft sich Avatar – Das Spiel schleppender. Auch kein Wunder, denn der Titel ist nicht das geworden, was man erwartet hatte. Die Kritiken waren nahezu weltweit eher im mittleren Bereich anzusehen, als im hohen Bereich.

Bei einer Telefonkonferenz äußerte sich nun der CEO von Ubisoft, Yves Guillemot. Hauptgrund war der späte Release des Films, denn Ubisoft ging davon aus, dass der Verkauf des Spiels im neuen Jahr anhalten würde, was aber nicht der Fall ist:

Wir wussten, wir gehen ein Risiko ein. Die Tatsache, dass der Film im Dezember in die Kinos kommt, war ein potentielles Problem – und schließlich resultierte es auch in einem Problem.

Er geht davon aus, dass es in nächster Zeit schwierig wird, Videospielrechte für einen Film zu erwerben, der erst im Dezember anläuft. Es ist für eine Firma viel zu riskant, denn man kann die umsatzstarke Weihnachtssaison nicht voll ausnutzen. Film-Versoftungen werden zudem immer weniger interessant, besonders wegen den immer kürzer werdenen Entwicklungszyklen, so der CEO. Ubisoft will dafür in nächster Zeit die Entwicklung weiter herunterfahren, allerdings werde man sie nicht vollständig aufgeben.

Das Ziel wird sein, die Investitionen in Lizenzen zu reduzieren und den Schwerpunkt auf die Vergrößerung unserer Marken zu verlegen sowie mit noch höherer Qualität in Erscheinung zu treten.

Ein wenig Selbstkritik an der Qualität des Spiels gibt aber Guillemot auch zu. Das Timing, das Spiel zeitnah mit den Spiel zu veröffentlicht, war anscheinend zu streng, so dass der Feinschliff des Spiels nicht perfekt werden konnte:

Wir waren davon überzeugt, ein Spiel machen zu können, für dessen Feinschliff wir genügend Zeit haben. Der Druck, der durch die Veröffentlichung des Films entsteht, ist in unserer Branche immer sehr hoch. Also würde ich sagen, dass unsere Zielsetzung für die Zukunft sein sollte, solche Spiele [zu Filmen] weit im Voraus fertig zu stellen.

Alain Martinez, CFO (Chief Financial Officer) von Ubisoft, gab jedoch bekannt, dass man das Spiel nicht direkt als Misserfolg ansehen kann. Das Spiel sei keineswegs kein Minusgeschäft und die auftretenden Verluste konnte man mit den Verkäufen von Assassins Creed 2 auffangen, da sich das Spiel besser verkaufte, als man angenommen hatte. Die höchsten Verluste für Avatar – Das Spiel musste Ubisoft, so Martinez, im Wii- und DS-Bereich hinnehmen.

Quelle: Gamasutra

This post was submitted by Razyl.

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15 Kommentare

Dai
schrieb am 19. Januar 2010 um 07:06 Uhr Gravatar von Dai

Wieso sagt er nicht einfach die Wahrheit:
Wir wollten Mist verkaufen und mit nem bekannten Namen Leuten das Geld aus der Tasche ziehen. Blöd, dass die Leute angefangen haben zu denken und merkten das es Mist ist.So haben wir unser Ziel nicht erreicht.Ich bin ein weiterer unqualifizierter Manager und hoffe, dass ich mich in Zukunft bessern werde indem ich von derartigen “Geldmachmethoden” absehe.

Tosche
schrieb am 19. Januar 2010 um 17:50 Uhr Gravatar von Tosche

Durch so einen Kommentar verlieren die eher Geld als dass sie was dazu verdienen.

Tosche
schrieb am 19. Januar 2010 um 17:53 Uhr Gravatar von Tosche

Tschuldige für den Kommentar, der gerade irgendwie nicht zum Thema passt. Du hasst natürlich recht. Aber er darf das als CEO nicht so sagen^^

 
 
 
Bartel
schrieb am 18. Januar 2010 um 22:47 Uhr Gravatar von Bartel

“Das Spiel sei keineswegs kein Minusgeschäft”

Also ist es doch ein Minusgeschäft?!

 
Jay
schrieb am 18. Januar 2010 um 17:14 Uhr Gravatar von Jay

Razyl, gib dir mal ein wenig mehr mühe, oder schreib weniger news und konzentrier dich auf die wichtigen, so ist es ziemlich störend find ich, sachen wie “Das Timing, das Spiel zeitnah mit den Spiel zu veröffentlicht, war anscheinend zu streng” fallen einem doch nach einmal durchlesen auf… und das fällt mir in letzter zeit leider öfters auf.

 
Xanthi
schrieb am 18. Januar 2010 um 05:59 Uhr Gravatar von Xanthi

filmversoftung ist ohnehin zu 99% ein absoluter mist… genauso wie es umgekehrt ist, das spielversoftung meistens ein epischer fail ist…. mal gucken wie prince of persia so wird.

 
S!NLESS
schrieb am 18. Januar 2010 um 03:27 Uhr Gravatar von S!NLESS

Er meint warscheinlich, das damals Zur zeit als die Konsolen grade neu auf dem Markt waren(etwa 1983-1984 wenn ich mich nicht irre) das Grottenschlechte ET auf den Markt kam und es überhaubt nix mit dem film zu tun hatte. Atari hat dann damals dann Tausende Spielekassetten in der Wüste vergraben Lassen von dem Spiel, mit der Begründung die cardriges wären defekt (was diese nicht waren), weil es Ein totaler Flop war und dadurch der umsatz der Spielebranche total abgesackt war und es fast zum kollaps kam.

 
S!NLESS
schrieb am 18. Januar 2010 um 00:50 Uhr Gravatar von S!NLESS

“Wegen einem solchen Spiel wäre fast mal der Markt zusammengebrochen.”

ich denke du meinst das grauenhaftegame über ET was atari damals in der wüste vergraben hat weils sich nicht verkauft hat? :P

Tosche
schrieb am 18. Januar 2010 um 16:20 Uhr Gravatar von Tosche

Ja es ist E.T
Es hat sich ja verkauft, bloß wurden alle Spiele mit der Forderung “Geld zurück”
an den Publisher zurück geschickt^^

 
 
Pascal
schrieb am 17. Januar 2010 um 22:44 Uhr Gravatar von Pascal

Einen Satz versteh ich nicht:
“Das Spiel sei keineswegs kein Minusgeschäft und die auftretenden Verluste…”
Schreibfehler oder einfach nur komisch formuliert?
Wurden jetzt Verluste gemacht oder nicht?

Randomuser
schrieb am 18. Januar 2010 um 15:26 Uhr Gravatar von Randomuser

Die Verluste im Bezug auf die Prognosen.

Aber es freut mich das Ubisoft mit dem Spiel sich die Nase gestoßen hat und hoffe in diesem Zug ein paar Manager Idoten die meine Lizenz = €/die Kunden sind dumm vor die Tür gesetzt hat.

 
 
Kizna
schrieb am 17. Januar 2010 um 22:06 Uhr Gravatar von Kizna

Naja was soll man davon erwarten. Der Film ist einfach eine Bombe. Zwar hatte ich auch vor mir das Spiel zu kaufen, jedoch schnel davon abgesehen nachdem ich den Film sah. Der Gedanke mich erst einmal durch den Menschenteil qualen zu müssen war dann doch zu abwägig und darum kein Pflichtkauf.

 
Tosche
schrieb am 17. Januar 2010 um 21:34 Uhr Gravatar von Tosche

“Das Timing, das Spiel zeitnah mit den Spiel zu veröffentlicht, war anscheinend zu streng, so dass der Feinschliff des Spiels nicht perfekt werden konnte”
War der Satz so gewollt?^^
Naja egal eigentlich. Filme in Spiele zu packen klappt selten. Wegen einem solchen Spiel wäre fast mal der Markt zusammengebrochen. Und das nicht ohne Grund. Schuld sind wie immer die Lizenzen plus den Druck des Filmstarts.
Die Anforderungen an Spielehersteller wachsen in Dimensionen, die man mit Druck nicht mehr erreichen kann.

peachadelic
schrieb am 18. Januar 2010 um 03:03 Uhr Gravatar von peachadelic

Welches Spiel meinst du da, wegen dem fast der Markt zusammengebrochen wäre?

Dass Spiele zu Filmen nicht so toll sind, ist ja nichts neues. Oft ist es halt ein Spagat, zwischen einem Spiel mit sinnvollen Spielelementen und einer Umsetzung die möglichst dicht an der Vorlage bleibt.
Gibt Filme die eignen sich eher für Spiele, wie z.B. die Star Wars Reihe, und andere die kann man nicht so toll umsetzen.
Vermutlich gibt’s ja zu Avatar auch tonnenweise Spielsachen, Comics und anderen Schnickschnack für die Marketingmaschine, da darf natürlich auch ein Spiel nicht fehlen. Mit der Prämisse ist es doch eher unwahrscheinlich, dass auch was draus wird. =P

Tosche
schrieb am 18. Januar 2010 um 16:18 Uhr Gravatar von Tosche

Das Spiel zum ersten E.T
Das Spiel war so grottenschlecht, dass sogut wie jedes Exemplar zurück zum
Publisher geschickt wurde. Die Spiele hatt man dann in der Wüste vergraben

 
 
 
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